Herbst im Weingarten
Sonnenuntergang
Wein und Essen in perfekter Harmonie

Weinglossar von A-Z

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Z

T

Tafeltraube:
i.Ggs. zu Keltertrauben; für den Verzehr kultiviert, bzw. für die Herstellung von Rosinen oder für die Destillation.
Tafelwein:
Unterste Qualitätsstufe im Weingesetz; früher der Wein für die Tafel, also was Besonderes.

Tankgärung:
Herstellung (auch Sekt).
Tannin:
Gerbstoffe, die sich in den Traubenkernen und in der Beerenschale befinden. Vor allem bei Rotweinen und Barrique-Ausbau.
Tanninstruktur:
Bei harmonischen Weinen (in der Regel Rotweine) spricht man von reifen Tanninen. Unreife Tannine schmecken am Gaumen bitter, spitz und adstringierend.
TBA:
Trockenbeerenauslese.
Terroir:
Ausdruck aus dem Französischen für Boden und Klima als ökologisches Ganzes
Tischwein:
Kein amtlich anerkannter Begriff.
Toasting:
Flämmen der inneren Fasswandung bei Holzfässern (Barrique), das Geschmacksstoffe (Kakao, Kokosnuß, Vanille etc.) an den Wein abgibt (vor allem in den ersten zwei Jahren).
Topographie:
Die Oberflächengestalt einer Landschaft, die einen wesentlichen Einfluß auf das Klima und damit auch auf den Weinbau ausübt.
Torggel:
Baumpresse.
Traminer:
Rosenduft, mächtig, feurig.
Der Traminer (in seinen häufigsten Spielarten Roter Traminer oder Gewürztraminer) erbringt einen charakteristischen Duft, der an Rosen, Kokosmark und Dörrobst erinnert. Essenziell ist eine hohe Reife, damit er seine Kraft und sein Feuer voll ausspielen kann. Als Liebhabersorte sind seine Standorte gegenwärtig über die gesamte österreichische Weinlandschaft verstreut, besonderes Renommee besitzen freilich die Traminer aus dem südoststeirischen Vulkanland (um Klöch). Etwas Restsüße ergänzt das zartbittere Geschmacksbild meist recht gut; legendär ist die Lagerfähigkeit von Prädikatsweinen aus dieser Rebsorte und auch ein Hauch von neuem Holz wird gut eingebunden.
Transvasierverfahren:
Ein Verfahren der Schaumweinherstellung, bei dem die Zweitgärung zwar in der Flasche stattfindet, diese aber dann zum Entfernen des Bodensatzes in einem Tank umgefüllt wird.
Traubenfäule:
Schimmelpilz Botrytis cinerea.
Traubensaft:
Alkoholfreies Getränk.
Traubensorten:
Rebsorten.
Trebern:
Traubenbestandteile, die nach der Kelterung, Gärung und Pressung zurückbleiben, heißen "Trebern" oder "Trester"; immer öfter werden daraus Destillate gewonnen (Italien: Grappa; Frankreich: Marc).
Trieb:
Schoß; Jungtrieb der Rebpflanze.
Triebreife:
Holzreife.
Trocken:
Geschmackseindruck, i.Ggs. zu süß oder lieblich.
Trockenbeerenauslese:
TBA; Prädikatsstufe; edelsüße Weine (vor allem Burgenland).
Trockenzuckerung:
Zucker darf beim "Aufbessern" nur im Traubenmost, nicht aber in Wasser (Naßzuckerung) aufgelöst werden.
Troncais:
Beliebtes Eichenholz (Barrique) aus dem französischen Departement Allier.
Tropfbewässerung:
Form der künstlichen Bewässerung (etwa Wachau).

Trub:
s.u. Geläger.
Trübung:
Die Farbe ist nicht klar. Ursachen: Nachgärung in der Flasche, unzureichende Schönung bzw. Filtration.
Tschechern:
Viel und schnell trinken. Kampfsport.
 

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | Z