Herbst im Weingarten
Sonnenuntergang
Wein und Essen in perfekter Harmonie

Weinglossar von A-Z

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C

Cabernet Franc:
wurde erst 1986 als Qualitätsrebsorte zugelassen. Interessant im Verschnitt mit Cabernet Sauvignon oder Blaufränkisch.
Cabernet Sauvignon:
Waldbeeren, kraftvoll, straffer Tanninrahmen.
Als erster der französischen Trendsetter unter den Rotweinreben hat der Cabernet Sauvignon Anfang der Achtzigerjahre seinen Siegeszug durch Österreichs Weinberge begonnen. Mittlerweile wird vermehrt auch auf andere Sorten à la Pinot noir, Syrah und Merlot gesetzt. Dennoch ist der Cabernet – ausreichende Reife vorausgesetzt – seiner intensiven Johannisbeerfrucht und des kraftvollen tanninreichen Geschmacksbildes wegen eine wertvolle Bereicherung der österreichischen Rotweinszene geworden. Wie kaum eine andere Rebsorte versteht er es, den Ausbau im neuen Holz zu verkraften und auch bei relativ geringfügiger Dosierung Cuvées mit anderen Rebsorten durch seine pfeffrige Würze aufzuwerten; relativ lange Lagerfähigkeit.
Cabinet:
Alter Begriff für Kabinett.

Carnuntum:
Österreichische Weinbauregion östlich von Wien. Besonders bekannt für seine dichten und fruchtigen Rotweine (Zweigelt, Pinot noir, St. Laurent - Marke: Rubin Carnuntum) und großen, historisch wertwollen Ausgrabungen römischer Siedlungsgebiete.
Cassis:
franz. Schwarze Johannisbeere (Ribisel); typisches Geschmacksmerkmal in Cabernet Sauvignon, jungen Blaufränkisch-Weinen und Sauvignon blanc.
Cercle-Ruster Ausbruch:
Qualitätsgemeinschaft Ruster Winzer; Prädikat Ausbruch.
Chambrieren:
Den zu trinkenden Wein auf Trinktemperatur bringen. Jeder Wein benötigt zwecks Entfaltung seine Genuß-Temperatur:

Rebsorte / Ausbau Ausbau / Reife Trinktemperatur in Grad C

Chardonnay (Morillon)

klassisch
Barrique

8-10
10-12

Grüner Veltliner

jung
alt, ausgereift

6-8
10

Riesling

jung
alt, höhere Prädikate
ab Auslese aufwärts

6-8
9-10
10-12

Sauvignon blanc

einfache Qualitäten
höhere Prädikate

6-8
10

Weißburgunder

einfache Qualitäten
höhere Qualitäten

6-8
9-10

Welschriesling

einfache Qualitäten
höhere Prädikate

6-8
9-10

Neuburger

einfache Qualitäten
höhere Prädikate

6-8

8-10

Gelber Muskateller

 

6-8

Müller-Thurgau

einfache Qualitäten
höhere Prädikate

6-8
9-10

Schilcher (Rosé)

 

6-8

Rosé

 

6-8

Blauer Burgunder (Pinot Noir)

jung, einfach
alt, gehaltvoll

13
15

Blauer Portugieser

 

12-13

Blauburger

 

13-14

Blaufränkisch

 

12-14

Cabernet Sauvignon/Cuvées

einfache Gewächse
gehaltvolle Weine

14-15
16

St. Laurent

einfache Qualitäten
höhere Qualitäten

12-14

14-16

Zweigelt

 

12

Eiswein, Beerenauslese,
Trockenbeerenauslese, Ausbruch, Strohwein

 

9-10

 
Champagnermethode:
Nicht mehr zulässiger Begriff für die Flaschengärung von Schaumweinen.
Chaptalisieren:
s.a. Aufbessern. Vom Franzosen Chaptal eingeführte kellertechnische Maßnahme mittels Zuckerzusatz um den späteren Alkohol zu erhöhen. Später um Mitte des 19. Jahrhunderts durch Ludwig Gall in Deutschland unter der Bezeichnung "Aufbesserung" eingeführt.
Chardonnay:
Saftige, exotische Frucht, voluminös, pikant.
In der Steiermark, wo er eher frische, zartblumige Weine liefert, wird der Chardonnay unter der Bezeichnung Morillon schon sehr lange kultiviert. In den letzten Jahren hat er aber auch in Niederösterreich, dem Burgenland und in Wien stark an Bedeutung gewonnen. Im Duft an Weißbrot und Dörrobst erinnernd, ergibt er sehr kräftige, extraktreiche Weine, die auch bei hoher Reife noch eine angenehme Säure besitzen; er gewinnt mit zunehmender Flaschenreife noch an Niveau und eignet sich optimal für die internationale Stilistik, d.h. malolaktische Fermentation und forcierte Barrique-Lagerung. Dennoch nimmt der klassische Ausbau in Österreich eine wichtige Stellung ein.
Charmat:
Verfahren der Schaumweinherstellung, bei dem die Zweitgärung in einem Drucktank vor sich geht, auch als Tankgärungssverfahren bezeichnet.
Chlorose:
Blattkrankheit; gelbe Blätter(Ursachen: zu hoher Kalkgehalt, zu lange Regenperioden, ungenügende Bodenbearbeitung).
Connaisseur:
Franz. Weinkenner.
Cru:
Franz. Lage (Riede).
Cuvée:
Im ursprünglichen bedeutet das franz. Cuve einen Behälter voll Wein. Heute zumeist ein Verschnitt von zwei oder mehreren Weinen; nicht Rebsorten!
 

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